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Orakel international - Kroatien: Das Handlesen

Orakel international - Kroatien: Das Handlesen

Kroatien ist seit einigen Jahren ein beliebtes Urlaubsland, das in der Top-Ten-Liste der Fernwehziele für die Touristen immer höher in der Gunst steht.

Die Gründe, die zu einem Beliebtheits-Ruck geführt haben, sind vielfältig: eine traumhafte Küstenlinie am adriatischen Meer mit blauem Wasser und sauberen Stränden, sowie ein wild-gebirgiges Hinterland, das sich ideal für Aktivsportler eignet, und bewundernswerte Kulturschätze in den historischen Städten Zagreb und Dubrovnik.

Kroatien ist ein traditionelles Land, in dem noch zahlreiche Bräuche und Traditionen aus der Vergangenheit lebendig erhalten worden sind. Zu diesen althergebrachten Bräuchen gehört auch ein intensiver Glaube der Bevölkerung an das Übersinnliche und die Macht der geistigen Welt, die sich in einer nationalen Vorliebe für Wahrsagetechniken ausdrückt.

Insbesondere auch die sogenannte Chiromantie, also die Kunst und Wissenschaft, die Zukunft aus der Handinnenfläche zu deuten, hat in Kroatien eine große Konjunktur. Die Kunst des Handlesens ist zwar nicht auf Kroatien beschränkt, sondern kommt in ganz Süd- und Osteuropa vor, doch hier erleben wir noch einige Meister und Meisterinnen ihres divinatorischen Fachs, die ganz unbekümmert die traditionellen Deutungen ihrer Großeltern umsetzen und ihrer staunende Kundschaft aus der Hand lesen, ob die neue Ehe hält oder der Jobwechsel bald kommt.

Weshalb die Kroaten eine ganz eigene Technik und Meisterschaft darin entwickelt haben, die Zukunft aus der Hand zu deuten, erfahren wir hier…

Das Handlesen (auch „Chiromantie“, von griechisch „chiros“, Hand, und „mantein“, wahrsagen) ist eine uralte Technik der Divination, deren Ursprünge sich im Dunkel der Zeit verlieren. Weder weiß die Geschichte zu berichten, wann und in welcher Epoche erstmals das Handlesen aufkam, noch ist es überliefert, aus welchem Kulturraum die ersten Handleser stammten.

Auch wenn die alte Sage geht, die „Zigeuner“ (also genaugenommen die Sinti- und Roma-Stämme) hätten die Handlesekunst als eine Technik des „fahrenden Volkes“ entwickelt, um den Sesshaften die Zukunft zu orakeln und selbst Geld zu verdienen, so ist doch auch diese Annahme ungewiss. Sicher ist hingegen, dass es große Kenntnisse im Handlesen gerade im süd- und osteuropäischen Raum, und zwar nicht nur beim „fahrenden Volk“, sondern auch und vor allem bei der einheimischen Bevölkerung gab, die von Generation zu Generation immer weitergegeben wurden.

In Kroatien stand und steht das Orakelwesen hoch im Ansehen und die Wahrsager wurden gesellschaftlich sehr geachtet – das ist teilweise auch heute noch der Fall. Wer mit offenen Augen durch Kroatiens Hauptstadt Zagreb geht, wird zahlreiche Geschäfte von Hellsehern und Wahrsagern erkennen, die dort Astrologie, Kartenlesen und Chiromantie anbieten.

Doch wie deutet man eigentlich die Zukunft aus der Hand? Grundsätzlich nimmt man beim Rechtshänder die linke Hand, die als intuitive Hand gilt, zur Deutung. Es gibt jedoch auch Handleser, die es umgekehrt machen und behaupten, die „stärkere“ Hand, die im Alltag mehr gebraucht wird, solle Aufschlüsse über die Zukunft geben.

Im Handinneren finden sich dann in der Hauptsache drei prägnante Linien: Herzlinie, Kopflinie und Lebenslinie. Die Herzlinie verläuft oben direkt unter den vier Fingern, die Kopflinie in der Mitte der Handinnenfläche und die Lebenslinie am Rand, am Daumenballen entlang.

Die Form und Größe oder Länge dieser Linien soll dann Aufschluss über die Liebe, die geistige Begabung und das Leben der Person im Allgemeinen geben. Eine lange, tiefe Herzlinie zum Beispiel verrät einen Charakter, der intensiv empfinden kann und sich oft verliebt! Eine weitverzweigte Kopflinie spricht für einen vielseitigen Denker, sich jedoch gern verzettelt. Und wer gar eine doppelte Lebenslinie hat, der wird es im Leben zu viel bringen…



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