Freie Berater Shila Lisa Ulrike
Berater im Gespräch
Berater wird gerufen

» mehr Berater anzeigen... «


Sternzeichen Krebs: Die Spiritualität der Sternzeichen

Sternzeichen Krebs: Die Spiritualität der Sternzeichen

Krebs Religion: Muttergottheiten

Es gibt kein weiblicheres Sternzeichen als den Krebs – das gilt auch für die Herren der Schöpfung, die unter diesem Stern (genau genommen dem Mond) geboren sind. Denn der Mond ist der Archetyp des Ewig-Weiblichen, er kontrolliert Ebbe und Flut und mit den natürlichen Gezeiten auch die Fruchtbarkeit von Mensch und Tier, die Vegetation und das Werden und Vergehen. Krebse beiderlei Geschlechts sind oft extrem naturbezogen, gefühlvoll und mütterlich, und sie lieben es, für Ihre Nächsten oder auch im Beruf Fürsorge auszuüben.

Was liegt da näher, als sich auch in der Religion um alte Kulte, die Muttergottheiten in den Mittelpunkt stellen, zu bemühen? Muttergottheiten sind, Kulturforschern zufolge, noch älter als die patriarchalischen Götter und entstammen einer sehr frühen Zivilisationsphase, in der der Mensch seiner Intuition und der Verbindung mit den natürlichen Rhythmen noch äußerst nah war. Krebs-Geborene können sehr viel Weisheit und Trost aus den matriarchalischen Kulten um Isis und Ischtar, Inanna und Kybele schöpfen und finden intuitiv Zugang zu diesen Gottheiten und ihrer spirituellen Dimension für uns heute.


Krebs Philosophie: Mystik

Der weiche und sensible Krebs ist meist ein guter Denker, aber kein wirklich großer Philosoph, da ihm als einem ausgesprochenen „Bauchgefühlsmensch“ die strikte Vernunftorientierung der Philosophie ein bisschen fremd und unvertraut ist. Er fühlt sich nicht wohl, wenn er Begriffe fein säuberlich differenzieren und schwierigen abstrakten und analytischen Argumentationen folgen muss: ihm fehlt dabei das Herz. Nichtsdestotrotz liest er gern die Werke von großen Mystikern und Mystikerinnen wie Theresa von Avila, Joachim von Fiore, Meister Eckhart, Bonaventura oder Hildegard von Bingen.

Mystik ist in der Geschichte des Denkens ein äußerst facetten- und fantasievoller Grenzbereich zwischen Religion und Philosophie, der viel mit der persönlichen Sinnsuche und der Verbindung von Wissen und Glauben zu tun hat. Das gefällt dem etwas eigenbrötlerischen Wasserzeichen, das bekanntlich gern im stillen Kämmerlein vor sich hin sinniert und spekuliert. Es sollte jedoch wissen: Mystik bedeutet nicht nur Meditation und Versenkung – sondern auch praktisches Handeln!