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Berater im Gespräch Marta Sina Jaqueline Catja Isfahan Solea Galdur Sally Birgit Chanty Chiron
Berater wird gerufen Bettina
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Sternzeichen Zwilling: Die Spiritualität der Sternzeichen

Zwilling Religion: Manichäismus
Die Zwiespältigkeit ist ein Hauptmerkmal der vom Merkur beherrschten Zwilling-Seele: „Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“, rief schon Johann Wolfgang von Goethe, doch der kannte keinen Zwilling-Geborenen, denn in dessen Brust schlagen bekanntlich mindestens zehn Seelen. Es ist also eine recht beengte Angelegenheit, über die Seelenanteile eines echten Zwillings zu sprechen, die bei ihrer Mannigfaltigkeit in dieser Enge der menschlichen Brust kaum noch Raum finden! In der Religion gibt es nur Weniges, was der naturgegebenen und astrotypischen Zwiespältigkeit des Zwillings entspricht, denn die meisten Religionen wollen ja dem Menschen eine einheitliche Orientierung bieten und mögliche Zweifel sicherlich ausschließen.Immerhin gibt es noch die antike Religion des Manichäismus, die genug Raum bietet für Widersprüche und für den Dualismus des Seins. Der Manichäismus ist eine Religion aus dem Altertum, die auf ihren Gründer, den Perser Mani, zurückgeführt wird. Sie geht davon aus, dass es ein gutes Prinzip gibt und ein böses, und dass diese beiden Prinzipien permanent im Kampf liegen – natürlich um die Weltherrschaft. Dieses dualistische Denken in Gegensätzen entspricht dem gespaltenen Charakter des Zwillings, der selbst oft nicht recht weiß, ob er gerade innerlich zur lichten oder zur dunklen Seite tendiert…
Zwilling Philosophie: Dualismus
Wie schon beim Stichwort „Religion“ angedeutet, ist für die innerlich zerrissene Seele des rastlosen Zwilling-Jüngers eine dualistische Grundhaltung entscheidend. Der philosophische Dualismus bedeutet eine Lehre von zwei Gegensätzen im Sein, die sich gegenseitig ausschließen und bekriegen und nicht gleichzeitig auftreten können. Ein Kontrast dazu ist die Polarität, welche ebenfalls von zwei Gegensätzen ausgeht, jedoch auch von deren friedlicher Koexistenz oder gar gegenseitiger Bedingung, wie bei dem chinesisch-daoistischen Symbol Yin und Yang.Der Zwilling ist jedoch oft seelisch nicht ausgeglichen genug, um in seinem Denken das polare Wechselspiel von Licht und Dunkel, Tag und Nacht, Mann und Frau, Gut und Böse als zwei Seiten desselben Prinzips aufzufassen, sondern er zergliedert mit seiner intellektuellen Art alles in Gegensätze und fürchtet innerlich, mitgerissen zu werden von der Dualität. Das macht ihn nur noch nervöser – aber auch liebenswerter und zerstreuter