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Spiritualität und Rituale im März

Spiritualität und Rituale im März

Der Monat März trägt seinen Namen nach Mars, der altrömischen Gottheit des Krieges. Mars war den Römern so heilig, dass er auf dem Marktplatz (Forum Romanum) als Gottheit verehrt wurde – für eine kriegsführende Republik wie die römische war diese Verehrung nur folgerichtig.

Auch beinhaltete der Kult von Mars Aspekte der Gerechtigkeit im Sinne von Vergeltung: „mars ultor“, das heißt Mars, der Rächer, war eine Inkarnation des Kriegsgottes, der für jede Vergeltungsführung, sei es im Krieg oder auch in der Liebe, stand.

So wundert es nicht, dass der römische Dichter Ovid in seinem Buch „Ars amatoria“, der „Liebeskunst“, beschreibt, wie ein junger Liebhaber den Gott Mars beschwört, ihn bei seinen Strategien, die Herzen zu gewinnen und widerspenstige Schöne gefügig zu machen, tatkräftig zu unterstützen.

Am 25. März begann nach dem alten Julianischen Kalender das neue Jahr. Schon etwas früher, am 21. März, ist die Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, zugleich einer der höchsten traditionellen Feiertage der Naturreligionen, die sich im Jahreslauf mit der Herbst-Tagundnachtgleiche am 21. oder 22. September spiegelt. Beide Tagundnachtgleichen gelten als bevorzugte Tage für Orakel und Weissagungen, da die Schleier zwischen den Welten dann besonders durchsichtig seien und einen Zukunftsblick begünstigten.