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Weide - Das keltische Baumhoroskop

WEIDE 01.03.-10.03. & 03.09.-12.09.

Weide - Das keltische Baumhoroskop

Legende:

Die wunderschöne Weide mit ihren langen, oft überhängenden, fein belaubten Zweigen ist ein ausdrucksstarker Baum, der sich in vielen Varianten überall auf der nördlichen Hemisphäre findet.

Ihre Vielfalt in Sorten und Ausdruck spiegelt ihr facettenreiches Wesen wieder: als Trauerweide gilt sie als heiliger Baum Irlands, in dem Feen hausen sollen, als Kopfweide wächst sie jedoch an schaurigen Mooren und verleiht diesen durch ihr bizarres Aussehen eine gespenstische Note.

Hexen sollen die Weide als ihren Lieblingsbaum auserkoren haben, und traditionelle Zauberstäbe wurden aus mondbeschienenem Weidenholz gefertigt. Weide-Menschen sind dafür bekannt, dass sie überaus sensibel, ja sogar sensitiv sein können, dass es ihnen aber schwerfällt, mit dieser ungewöhnlichen Tiefe und Intensität ihrer Empfindungen umzugehen.

Manchmal lassen sie, wie ihr Geburtsbaum, den Kopf hängen und verlieren sich in trübsinnige Schwärmerei, doch im Grund besitzen sie ein beachtliches Potential, auch in künstlerischer Hinsicht.

Charakter:

zartfühlend, melancholisch, empfindsam-sensibel, künstlerisch begabt

Weisheit der Weide:

„Du bist ein Magier, mein Baum-Kind, und ein Sänger und ein Mystiker! In den Zweigen meiner Weide hingen die Harfen von Babylon, und an meinen Gewässern tummelten sich die Feen und Druiden in Irland, wo das gründe Andersreich seinen Schleier hob zwischen Lebenden und Toten.

Du bist gesegnet mit dem doppelten Gesicht und erkennst die Wahrheit hinter der Wirklichkeit. Allerdings bist du oft traurig, weil du oft Heimweh hast nach dem, was du als deine wahre Heimat erkennst, und auch weil du zu sensibel bist, um mit den meist gröber strukturierten Mitmenschen umzugehen. Lerne, deine Sensibilität zu wappnen und sie in Kanäle zu leiten, die der Allgemeinheit zu Gute kommen: alles Künstlerische und Ästhetische liegt dir, deine Antennen sind ultrafein.“



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