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Spiritualität und Rituale im Dezember

Spiritualität und Rituale im Dezember

Wenn wir an den „zehnten Monat“ römischer Zählung denken, den Dezember, fällt uns zuerst das Weihnachtsfest am 24.12. ein. Tatsächlich geht das Fest der heiligen Weihnacht jedoch auf weitaus ältere heidnische Bräuche zurück, die man mit dem christlichen Glauben überformt hat.

So wetterte der Gelehrte Augustinus, dass die Christen nicht die Sonne anbeten sollten, sondern den Schöpfer der Sonne – so klar war das den ersten Christen nämlich nicht. Denn die Bräuche, um die Winter-Sonnwende herum die Wiedergeburt der Sonne zu feiern, sind schon viele Tausend Jahre alt und existierten bereits lange vor der Einführung des Christentums in Europa.

Das Fest des „Yul“ ist ursprünglich ein Lichterfest gewesen, das die wiederkehrenden längeren Tage feiert: so galt schließlich der 21.12., astrologisch die längste Nacht des Jahreslaufs, als der symbolische Tod der Sonne, und die folgenden drei Tage und somit auch der 24.12. als die Manifestation ihrer Wiederauferstehung.

Aus diesem alten Naturglauben schöpfen auch die meisten Bräuche, die wir heute als „typisch weihnachtlich“ einschätzen: das Grün, die Lichter, der Tannenbaum, all das waren Symbole des ewigen Lebens. Astrologisch wird am Sternenhimmel im Dezember der Übergang der Sonne vom Zeichen Schützen in den ernsteren Steinbock am 21.12. wahrgenommen, welcher dem Jahresausklang oft eine melancholische Note gibt.

Nun beginnen die zwölf Raunächte, die vom 24.12 bis zum 06.01. andauern und in denen man prophetische Träume haben soll, die das kommende Jahr voraussehen können.