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Die Hohepriesterin: Tarotkarte Nummer 2

Die Bedeutung der Tarotkarte "Die Hohepriesterin"

Kartenlegen Tarotkarte Die Hohepriesterin und seine Bedeutung im Tarot

Die Karte der Intuition: Höheres Selbst, Kollektives Unterbewusstes, DNA, Ahnengedächtnis

Die dritte Karte der großen Arkana des Tarots, oder die zweite Zahlkarte, ist die Hohepriesterin. Die Hohepriesterin ist die Tarotkarte des Wissens, doch sie unterscheidet sich von der vorangegangenen Tarotkarte des Magiers derart, dass es hier nicht um ein zur Schau gestelltes Wissen geht, sondern um das innere Wissen, die Weisheit der eigenen Intuition.

Es geht hier auch um die sanfte Stimme der Vernunft, die nur zu hören ist, wenn die Außenreize verblassen und wir uns ganz konzentrieren auf das, was wesentlich ist. Die Hohepriesterin steht für den Kontakt mit dem eigenen Unterbewusstsein, aber auch mit dem kollektiven Unterbewusstsein, in dem laut dem Schweizer Tiefenpsychologen Carl Gustav Jung alle Symbole und Trauminhalte, aber auch alle Ereignisse und Erfahrungen, die die Menschheit je gemacht hat, eingefaltet sind.

Manche Kartenleger assoziieren die Hohepriesterin des Tarots daher auch mit der Akasha-Chronik aus den indischen Sagen, die eine Art immaterieller Welt- und Menschheitsgeschichte darstellt. Das Buch, das die Hohepriesterin liest, ist das Buch des Lebens selbst, die Erfahrung, sowie auch die in der Genetik jedes Einzelnen gespeicherte Information. Wenn diese besondere Karte auftaucht, ist die Stunde der Wahrheit gefordert, denn nun müssen sich innere und äußere Welt verbinden, um das Wahre und Gute zu manifestieren.

Beruf: Im Beruf kündigt die Karte der Hohepriesterin den Wert der Intuition an, der jetzt auf Geschäftsprozesse angewendet werden sollte. Ist ein neuer Geschäftspartner sympathisch, mehr noch, ist er integer? Das berühmte „Bauchgefühl“ soll uns jetzt auch in Fragen unserer Kooperationen gut beraten. Zusätzlich verleiht die Ziehung dieser Karte die seltene Einsicht, dass selbst im rationalsten Beruf nicht alles nur verstandesgemäß zu lösen ist: Kreativität und Instinkt gehören dazu zum Erfolg.

Auch können jetzt kleinere Spannungen am Arbeitsplatz, statt in Mobbing oder Bossing zu eskalieren, langsam und besonnen abgebaut werden, indem im Unterbewussten eine Lösung gesucht wird. Wer seinen Beruf oder gar die Branche wechseln möchte, oder am Anfang oder an einer Umbruchstelle des Berufs steht, sollte jetzt nach Innen sehen und sein höheres Selbst konsultieren, ob dieser Weg für ihn der richtige ist.


Liebe: In der Liebe beschreibt die Hohepriesterin erstens die Rolle der Frau, und zweitens die Rolle der Intuition. Die Rolle der Frau beschreibt Ihren Stellenwert, wenn Sie weiblich sind, oder auch den Stellenwert Ihrer Partnerin, und ruft dazu auf, dem Weiblichen in der Partnerschaft mehr Raum zu geben. Die Rolle der Intuition hingegen ist vom Geschlecht unabhängig, da Männer und Frauen über einen Zugang zum verborgenen Wissen des Kollektiven verfügen.

Hier wird geraten, die intuitive Ahnung auf aktuelle Probleme in der Beziehung anzuwenden. Achtung: die Hohepriesterin verurteilt nicht, sie beobachtet eher. Ihr Vorgehen ist sanft, aber ordnend.

Gesundheit: Die Hohepriesterin ist eine besondere Karte, welche psychosomatische Komponenten von Leiden und Krankheiten aufweist. Ihr Erscheinen will uns sagen, dass der Körper, der vielleicht gerade krank ist, durch die Seele erschöpft wurde, oder dass hinter der Haut gleichsam noch ein geistiges Kämmerchen zu öffnen ist, wollen wir dir Ursache unserer Leiden erfahren.

Da die Hohepriesterin im Tarot auch mit der DNA verbunden ist, kann sie auf eine genetische Veranlagung für bestimmte Probleme hinweisen. Allerdings zeigt sie auch gern, dass es – richtig betrachtet und umgesetzt – Möglichkeiten gibt, sogar die Zellinformation zu transformieren.


Spiritualität: In der Spiritualität ist die Hohepriesterin die Verbindung zum Höheren selbst, zur Intuition, zum Unterbewusstsein und zum Weltgedächtnis. Sie zeigt uns, dass es wichtig ist, sich von Zeit zu Zeit von der hektischen Außenwelt zurückzuziehen und auf die Mystik des inneren zu lauschen – aber nicht als Weltflucht, sondern um Lösungen für ganz pragmatische Anliegen zu finden.

Sie ist auch die Erinnerung an die lebendige Verbindung zu unseren Ahnen, die in unserer Genetik lebt. Es ist daher möglich, dass gerade jetzt ein Ahnenthema auftritt, das in unserem Alltag unsere geschärfte Aufmerksamkeit verlangt. Durch die Hohepriesterin im Tarot lernen wir, dass es notwendig ist, die Dinge dieser Welt und auch die spirituellen Anliegen in einer größeren historischen Perspektive zu betrachten und die Erinnerung als lebendige Lebenshilfe zu verstehen, die uns Kraft und Unterscheidung geben will.


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