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Die Magie der Luft

Die Magie der Luft

Luft-Magie macht Freude! Spielerisch, heiter und beschwingt wie das Element selbst sind die Elementargeister der Luft, und mit ihnen in Verbindung zu treten, ist ein prickelndes, spannendes, nicht immer ohne Hintergedanken stattfindendes Erlebnis, das unseren Horizont weithin öffnet.

Ohne Luft können wir nicht atmen, ohne Atem nicht leben, und der Atem selbst ist konkret als Sauerstoff und auch abstrakt-spirituell als unfassbare Lebenskraft, als Prana bei den Indern, Chi bei den Chinesen.

Die Mittlerqualität der Luft wird auch in den Gottheiten der Luft deutlich, von denen als Erster Hermes oder Merkur zu nennen ist, der griechische oder römische Götterbote, der schnell wie ein Blitz eilt – durch die Dimensionen, durch Zeit und Raum.

Seine Schuhe sind geflügelt, manchmal ist die ganze Gestalt auch im Flug befindlich oder wundersam beschwingt, um den ultraschnellen Verkehr der Information darzustellen, welcher natürlicher und wesensgemäßer Ausdruck des Luftelements ist. Doch Hermes ist nicht nur der blitzschnelle Künder von Nachrichten, sondern insbesondere in der griechischen Tradition auch der „psychopompos“, das heißt der Führer der Seelen.

Er führt die Verstorbenen ins Totenreich und erhellt alle Mysterien. Diese Sage stammt daher, dass die Luft als ein Ur-Element des Lebens den Menschen daran erinnern soll, dass er zur Erkenntnis geboren ist.

Luftgeister

Die Elementargeister der Luft heißen auch Elfen, Feen oder Sylphen, wobei der ungewohnte Begriff „Sylphe“ aus der Alchemie stammt und die Bezeichnungen Feen und Elfen gebräuchlicher sind in den Sagen der Völker. Die verschiedenen Bezeichnungen meinen jedoch dieselben Wesen.

Interessanterweise sind die christlichen Bilder von Engeln fast ausschließlich von den antiken Darstellungen der Luftgeister abgeleitet, denn diese erscheinen als zarte, schlanke, geflügelte Wesen mit schöner Gestalt und oft durchdringendem Leuchten. Wir können heute davon ausgehen, dass Darstellungen von Luftgeistern in der Geschichte der Menschheit wesentlich älter sind als Engel, viele Tausend Jahre älter, und dass die Ikonographie der christlichen Engel eigentlich auf die älteren Bildtraditionen von Luftgeistern zurückreicht.

Ob Engel, Sylphe oder Fee – Luftgeistern sind heilende, inspirierende, beglückende und schützende, aber auch manchmal doppelsinnige Einstellungen zu Eigen.

Kommunikation mit Luftgeistern

Die Magie der Luft ist eine Magie der spielerischen Effekte unserer Geisteskraft, wobei „spielerisch“ aber nicht „beliebig“ oder „belanglos“ bedeutet, sondern eine solide Ausführung und eine praktische Handhabung der eigenen Energien voraussetzt.

Mit den Luftgeistern zu kommunizieren hat etwas von künstlerischen Tätigkeiten, die man ja auch lange üben muss, bevor man spielerisch improvisieren kann – mit dem Improvisieren fängt man jedoch niemals an. Luftgeister sind oft etwas neckisch aufgelegt und spielen Menschen gern einen Streich, wenn sie verspüren, dass der oder die Magie Praktizierende das Vorgehen nicht ernst nimmt.

Am besten sucht man sich einen ruhigen Platz und sinnt in meditativer Haltung über das Element Luft nach, wobei eine Beherrschung des Atems sehr hilfreich ist. Mit jedem Ein- und Ausatmen stellt man sich den Kontakt mit einem Luftwesen vor, das man in Gedanken so anreden kann: „Sylphe, die du im Luftraum schwebst, mit Menschen lebst, Gedanken erhebst, des Glückes Fäden webst.“

Man kann auch ein Glöckchen erklingen lassen oder eine Feder als Geschenk zurücklassen, um den Luftgeistern für die Erfüllung einer Bitte zu danken. Beliebt ist es ebenfalls, einen Wunsch in den Wind zu sprechen, damit dieser ihn fortträgt und zur Erfüllung bringt.

Mehr zur Magie der Luft finden Sie hier:
Magie der Luft Teil 2



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