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Mitmenschen-Meditation: Jeder ist in einem System

Mitmenschen-Meditation: Jeder ist in einem System


Die Mitmenschen-Meditation bezieht sich besonders auf das System, in dem wir stehen und aus dem heraus wir unser Anliegen formulieren. Diese Meditation erinnert uns daran, dass wir auch bei einer vermeintlich individuellen Frage in der Liebe nicht abgekapselt von anderen, sondern immer mit einem Netz anderer Menschen verbunden sind, die auf die eine oder andere Weise von unserer Entscheidung betroffen werden.
  • „Wer hat meine Vorstellung von der Liebe beeinflusst?“
  • „Wer würde außer mir von meiner Entscheidung betroffen?“
  • „Welches System verändert sich?“
Ich führe diese schöne Meditation gern mittwochs durch, denn Mittwoch ist der Tag Merkurs, des geflügelten Gotts der Kommunikation (er war Götterbote und wusste schon vor unserer modernen Kommunikationsforschung, dass kein Pfeil so schnell ist wie ein Gedanke ausgetauscht zwischen Zweien). Seine Farbe ist gelb, also entzünde ich eine gelbe Kerze. Als Räucherwerk nehme ich einige getrocknete Limettenblätter oder Zitronengras (aus dem Asia-Shop), Weihrauch und Gewürznelken – das ist eine wunderbar warme und aromatische Mischung, die den Geist klärt und die Sinne anregt. Dann sage ich meinen besonderen Dank für die Personen, die im Zusammenhang mit meiner Frage stehen (Familie, Partner, Kinder des Partners, eigene Kinder, aber auch Babysitter, Nachbarn etc.).



Das ist das System, aus dem heraus ich mein Anliegen formuliere. Ich danke allen Personen im System für die Dienste, die sie mir geleistet haben, und für die Liebe, die sie mir in irgendeiner Form gaben, oder die Lehre von der Liebe, die sie mir vermittelt haben.1 Ich frage mich dann, ob deren Lehren von der Liebe für mein jetziges Problem von Bedeutung sind. Wie stehe ich mit diesem System in Verbindung? Wer ist direkt oder indirekt davon betroffen? Möchte er überhaupt davon betroffen sein? Wie beeinflusse ich ihn und umgekehrt?

Sicher bekomme ich auf diesem Frage-Pfad viele Inspirationen, die mir weiterhelfen. Dann überlege ich, wie ich meinerseits diesen Personen danken kann. Es muss nichts Spektakuläres sein: vielleicht gieße ich die Blumen auf dem Balkon, wenn meine Nachbarin verreist, oder ich besuche meinen alten Onkel mal im Pflegeheim, obwohl es eine Autostunde Fahrt weit weg ist. Wer jetzt fragt: was hat das alles mit der Liebe zu tun?, der hat diese Meditation nicht verstanden. Die Kraft des Dankens ist eine spirituelle Technik für sich und trägt eine starke Dynamik in sich, die unmittelbar auf alle Ihre Beziehungen rückwirkt.

1Danken heißt nicht, unkritisch zu sein. Sie dürfen gern sagen „Danke, Tante Anna, dass Du mich vor den Männern gewarnt hast. Ich entscheide mich aber für einen anderen Weg.“

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