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Umwelt-Meditation: Liebe nehmen und Liebe geben

Umwelt-Meditation: Liebe nehmen und Liebe geben

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Bei der Umwelt-Meditation geht es um Ihre Ressourcen. Liebe fordert – man muss nicht nur nehmen, sondern auch geben können, aber ohne sich ausbeuten zu lassen. Da sich unser eigener Kräftehaushalt ständig verändert, ist es gut zu wissen, wo wir gerade mit unseren Ressourcen stehen – und wie viel wir „packen.“
  • „Kann ich die Herausforderung meistern?“
  • „Habe ich gerade alles, was ich brauche?“
  • „Was kann ich tun, um zu Kräften zu kommen?“ etc.
Zuerst denke ich mir den für mich schönsten Platz in der Natur, den ich mir vorstellen oder an den ich mich erinnern kann. Bei mir ist es immer ein kleines Hexenhäuschen im Wald mit einem Kessel, unter dem ein lustiges Feuer prasselt. Aber es könnte auch alles andere sein, eine Waldlichtung, eine Blumenwiese, ein stiller See bei Nacht. (Schweizer Klienten imaginieren oft keine schneebedeckten Berggiebel, sondern einen Sonnenstrand – zu meiner großen Überraschung! Was ist es bei Ihnen?).

Wichtig ist, dass dieser „innere Ort“ ein Gefühl maximaler Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Dann versuche ich, diesen Ort mit allen Sinnen zu erspüren. Bei mir ist es ja ein Häuschen im Wald, deshalb fühle ich folgendes: Gras, das unter meinen Füßen kitzelt, wenn ich zum Haus gehe, das Knarren der Tür, den Geruch nach Holz und die behagliche Wärme von Feuer. Ähnlich aktivieren Sie Ihre fünf Sinne und nehmen Ihren inneren Ort mit allen Sinnen lebhaft wahr, bis Sie wirklich „angekommen“ sind.



Dann entzünde ich eine blaue oder weiße Kerze, welche Reinigung und Segen repräsentiert, und verräuchere etwas Salbei, Rosen- und Lavendelblüten und Baumharz – eine wunderbare Mischung, die mich sofort erdet und mir das Gefühl gibt, in Sicherheit zu sein. Ich atme tief durch und danke Mutter Erde1 dafür, dass ich da bin und mit dazu beitragen darf, ihr Gleichgewicht von Geben und Nehmen weiterzuführen in meiner Person. Dann frage ich Mutter Erde, welche Kraft ich gerade für mein Anliegen brauche.

Brauche ich mehr Körperkraft (Diäten sind nicht gut fürs Durchhaltevermögen in Beziehungsfragen)? Muss ich meine Sinne trainieren? Ist meine weibliche Erotik gefordert, oder liegt sie brach? Von welcher Kraft brauche ich mehr, und was kann ich meinerseits geben? Geht es meinem Körper gut, wenn ich diese Entscheidung in der Liebe treffe? Wie kann ich mich optimal versorgen? Was in meiner Umgebung kann ich nutzen, um meine Kräfte aufzubauen: gibt es einen Strand in der Nähe, möchte ich im Wasser baden, brauche ich mehr Flüssigkeit, oder will ich eigene Kräuter anbauen? Wie kann ich meinerseits etwas zurückgeben, wenn ich die Natur gefordert habe? Ich danke Mutter Erde nach dieser naturnahen Meditation gern dadurch, dass ich eine Blume pflanze. Mittlerweile ist mein Garten übervoll!

1Manche bevorzugen statt „Mutter Erde“ eine Muttergottheit oder Mondgottheit wie Tellus Mater, Luna, Demeter.

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