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Spiritualität und Rituale im Mai

Spiritualität und Rituale im Mai

Der Monat Mai hat seinen Namen nach der jungfräulichen Frühlingsgöttin Maja bei den Römern, die für die blühende Natur und die Fruchtbarkeit in allen Pflanzen und Tieren stand. „Maja“ bedeutet in der indischen Gelehrtensprache Sanskrit auch „Trugbild“ oder „das göttliche Spiel“, und das bedeutet, dass die sichtbare Welt ein Gleichnis wirkender, unsichtbarer Kräfte sei.

Wo wird dieser Gleichnis-Charakter der sinnlichen Welt sichtbarer als im Phänomen der Liebe? Der erste Mai ist seit der Antike ein Tag der Sinnesfreude und Leidenschaft, und der beliebte „Tanz in den Mai“ am 30.04. mit dem Maibaum-Setzen in vielen Gemeinden erinnert noch daran, dass die bäuerlichen Vorfahren an diesem Tag die Wiederauferstehung der Natur mit all ihren fruchtbaren Kräften feierten.

Man muss kein Psychologe sein, um im traditionellen Maibaum ein phallisches Zeichen zu erkennen und im Tanz einen früheren Fruchtbarkeitsritus, der sich in veränderter Form bis heute erhalten hat.

Der ganze Monat Mai steht seit alter Zeit im besonderen Zeichen der Liebe und Fruchtbarkeit – allerdings der romantischen und erotischen Liebe, nicht der Liebe mit Bindungscharakter und Nestbau-Attitüden. Denn dafür ist der Monat Juni/Juli besser geeignet, der unter der Schirmherrschaft der Göttin Juno steht, welche die Gemahlin des Zeus/Jupiters ist und feste Absichten in der Liebe bestärkt und Ehen fördert.

Dies ist auch der Grund, weshalb so viele Ehen traditionell im Juni geschlossen werden und nicht im Wonnemonat Mai. Das Sternzeichen, das im Mai vorherrscht, ist der Stier, der als sinnliches und bodenständiges Erdzeichen mit der Venus verbunden ist, die für Beharrlichkeit und guten Erfolg in allen Geschäften steht – auch die Partnerschaft darf ein materielles Interesse haben.

Am 20.05. wechselt die Sonne in den Zwilling und die Energie ändert sich hin zum wechselhaft Intellektuellen, unverbindlich Wissbegierigen. Jetzt ist es an der Zeit, festgefahrene Einstellungen zu überprüfen, Meinungen kritisch zu hinterfragen und vor allem: Neues zu lernen. Im Beruf, auf Fortbildungen und Seminaren, aber auch und ganz besonders in der Liebe, die ab Ende Mai Entdecker-Charakter bekommt.



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