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One-Night-Stands aus spiritueller Sicht

One-Night-Stands aus spiritueller Sicht

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Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit Christine aus der Schweiz, die – wie viele meiner Klientinnen in der Schweiz – als Heilerin arbeitet. Sie erzählte mir, dass sie drei Tage zuvor einen Unbekannten aus dem Chat zu sich nach Hause eingeladen und mit ihm spontan einen One-Night-Stand verbracht hatte. Christines eigentliche Frage war aber: warum fühle ich mich seit der sexuellen Begegnung so schlecht? Ist das die mangelnde Liebe?

Was kann man Christine antworten? Natürlich ist es nicht auszuschließen, dass „mangelnde Liebe“ ein Grund dafür ist, sich nach einem One-Night-Stand schlecht zu fühlen. Unser Organismus reagiert ja ganz natürlich auf Gefühle der Liebe und vermisst diese, wenn sie bei einer intimen Begegnung fehlen. Auch ist es nicht auszuschließen, dass enge konservative Moralvorstellungen – im Sinn von „so etwas tut man nicht“ oder „One-Night-Stands sind schlecht“ – das Nachempfinden dieser Frau nach dem Sex mit dem Unbekannten beeinträchtigen – wir befinden uns ja in der (angeblich) sittenstrengen Schweiz!



Spirituell betrachtet hat diese gefühlte „Verkaterung“ nach einem One-Night-Stand aber einen ganz anderen Grund und steht in keiner Verbindung mit einem bestimmten Sittenkodex (weder in der Schweiz noch sonst wo auf der Welt) oder dessen Aufbrechen, noch auch mit dem morgendlichen Abschied von der Vorstellung romantischer Liebe, die so nicht stattfand. Es ist in meiner Sicht primär ein energetisches Problem, das sich hier abzeichnet.

Was passiert allgemein bei einer sexuellen Begegnung? Ich sehe das so, dass sich nicht nur die Körper verbinden, sondern auch die Energien der Partner vermischen. Das kann sehr beglückend sein, wenn die Frequenzen stimmen und man im Einklang ist. Aber es kann auch hochgradig störend sein, wenn die Energiefelder nicht im Einklang stehen, oder wenn der Partner schwerwiegende Blockaden hat, die man beim Akt unbewusst mit aufnimmt. Für Frauen ist das mitunter noch schwerwiegender als für Männer, weil Frauen erstens feinfühliger sind und zweitens beim Akt tendenziell mehr Energie vom Partner aufnehmen.

Die alte Klugheitsregel, mit dem ersten Sex zu warten, bis man den Partner besser kennt, hat im Grund nichts mit konservativer Moral zu tun und soll die Frauen (und Männer) auch nicht unterdrücken. Aus energetischer Sicht ist es einfach sinnvoll, abzuwarten um zu prüfen, ob die Energien des Partners auch mit den unseren übereinstimmen. Das kann per Chat natürlich nur schwer erfolgen und beim Kennenlernen in der Disco ebenfalls kaum. Auch braucht es naturgemäß Zeit, die man sich gönnen sollte.
 
Je länger man den potentiellen Partner kennt, umso besser kann man sein Energieniveau einschätzen. Auch wenn man sich schon kennt, sind Überraschungen natürlich nicht ganz zu vermeiden, aber das Risiko ist weitaus geringer, dass wir uns Störenergien aufladen. Die oft erwähnte „Verkaterung“ nach dem schnellen Sex mit Unbekannten ist nämlich in den meisten Fällen keine Romantik-Reue, sondern ein energetischer Abbauprozess, indem unser eigenes Körper-Seele-Gefüge sich der Fremdenergien entledigt, die übertragen und eingeprägt wurden.

Sex soll glücklich machen, uns und den Partner. Im Idealfall „boosten“ sich die Energien der Partner gegenseitig; im Störfall blockieren sie sich. Um unser Liebesleben zu fördern und zu schützen, ist es sinnvoll, sich zu fragen: welche Energie trägt der Partner? Will ich diese Energie in meinem Körper?



Sicher ist diese Betrachtungsweise sehr ungewohnt für viele, aber aus energetischer Sicht ist es einfach so, dass Menschen Informationsträger sind und Sex eine Informationsverbindung. Mit wem man sich informationell verbinden will, sollte also gut überlegt sein.

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