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Nachtrag zu "Der richtige fürs Leben"

Nachtrag zu "Der richtige fürs Leben"


Die Selbstbestimmung der Frauen in Bezug auf den Partner war in den meisten Zeiten praktisch nicht möglich, und für Milliarden Frauen auf der Welt ist sie heute noch immer ein Fernziel! Deshalb bin ich dagegen, wenn diese Freiheit durch Gebote eingeschränkt wird, die manche Menschen irrtümlich als „spirituell“ bezeichnen.

Spirituell ist für mich nur die Verantwortung für Umwelt, Ahnen und Mitmenschen – und im Rahmen dieser drei Verantwortungen gibt es eine Wahl. Verfehlt finde ich es, eroberte Freiheitswerte zurückzufahren unter Berufung auf angebliche Spiritualität. Ich sehe mit Bedenken, dass manche Frauen, deren Ahninnen für die eigene Freiheit der Partnerwahl gekämpft haben, sich heute von einem esoterischen Dozent einreden lassen, auf den vermeintlichen „Seelenpartner“ zu warten oder jeden Mann unterwürfig hinzunehmen – sich fremdbestimmen lassen.



Meiner Überzeugung nach ist bei allen spirituellen Bemühungen die Selbstsorge im Vordergrund und somit auch die Selbstverantwortung. Es gibt weder einen Grund, noch macht es einen Sinn, sich krampfhaft an der Vorstellung des „einen“ Richtigen festzuhalten. Damit meine ich jetzt aber auch nicht das Gegenteil – wahllos irgendwelche Beziehungen einzugehen ist natürlich auch nicht das Beste und aus spiritueller Sicht ebenso falsch, wie sich völlig fanatisch auf den angeblich „Einen“ zu versteifen.1 Es gibt sicherlich eine Vielzahl möglicher Partner, die exakt zu Ihnen passen (und noch mehr, die nicht zu Ihnen passen und spannende Funken sprühen lassen können). Lassen Sie den Genius Ihres Lebens wirken.

1Eine Leseempfehlung: Chris Griscoms Ratgeber zu (Selbst-)Liebe und Beziehung.

weiter lesen » Der „eine“ Richtige – ein Konzept des 19. Jahrhunderts


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